Patenkinder

20.000 Euro sind von Januar bis zum Juli 2010 für die Schulgebühren unserer Patenkinder verwendet worden.
Seit 1997 haben „wir“ Patenkinder aus Tansania an Pateneltern in Deutschland, Österreich, den Niederlanden und Belgien vermittelt. Bis zu unserer Gründung 2001 geschah dies mit Hilfe des Polizeidekans des Bistums Aachen. Dies hat unser Verein fortgeführt.
Nun kommt es immer häufiger vor, dass die damals vermittelten Patenkinder so langsam „flügge“ werden. Wir freuen uns mit den vielen Pateneltern, die Kindern den Start in die Selbstständigkeit ermöglicht haben und sagen ihnen ganz herzlich DANKE – auch in der Hoffnung, nun wieder einem kleinen Kind dasselbe zu  ermöglichen!

                     2010    –            Fast 100.000 Euro in einem halben Jahr !

 Kompletter Bau eines Krankenhauses 
 
Die medizinische Versorgung, vor allem der Kinder,  ist völlig unzureichend.
 
Kirua Hospital

Seit Ende Dezember 2009 bis Ende Juni 2010 konnte „Kinderhilfe Moshi / Tansania e. V.“ insgesamt 94.000 Euro an die von Pater Dr. Amedeus Macha gegründete Stiftung Kirua Children Care Foundation (KCCF) überweisen, davon allein 74.000 Euro für das bisher größte Projekt seit Entstehung des Vereins: der Krankenhausbau im dörflichen Bereich von Moshi „unter den Bananen“ (Einzugsgebiet von mehr als 50.000 Menschen) unmittelbar angrenzend an den geschützten Kilimanjaro-Nationalpark mit Schwerpunkt Kindermedizin. Der Architekt hat einen sehr ehrgeizigen Master-Plan entworfen (s. Fotos), und dessen Realisierung ist jetzt, nachdem KCCF im Januar ein riesiges Stück Land erwerben konnte, in vollem Gang …

 
 
 
 
 
Das Stück Land (jetzt auch im Besitz von KCCF), das ursprünglich für das Krankenhausprojekt vorgesehen war (ca. zwei km vom neuen entfernt) und auf dem auch schon ein Gebäude fast bezugsfertig war, wird jetzt ohne größere Veränderungen am bestehenden Gebäude in Absprache zwischen KCCF und den Verantwortlichen des Ortes als English Medium Primary School genutzt, die aus Italien finanziert wird. Das von uns dort investierte Geld wird selbstverständlich für die neue Baustelle verrechnet.
 
… Auch wenn es ein paar Jahre dauern könnte, das Gesamtprojekt Krankenhaus zu vollenden, die Inbetriebnahme ist mit dem Abschluss der ersten Phase, sprich Basement, schon gewährleistet. Unabhängig davon können die Baumaßnahmen weitergehen. Unsere Motivation: Was nutzen der Bevölkerung personell und medizinisch-technisch miserabel ausgerüstete Krankenstationen, die im geringsten Ernstfall nicht weiterhelfen können? Mobil ist unterm Strich dort niemand, um ein „richtiges“ Krankenhaus zu erreichen, wenn Not an Kind, Frau, Mann ist. Die Bezirksgesundheitsbehörde hat unsere Maßnahme ausdrücklich empfohlen! 74.000 Euro sind eine Menge Geld (danke an alle, die dazu beigetragen haben) und auch wirklich mehr als der berühmte Tropfen auf den heißen Stein, aber auch nur ein Bruchteil von dem, was noch gebraucht wird: die Menschen vor Ort sind auf unsere d. h. Ihre Unterstützung angewiesen …
 
 
 

 

Bilder vom aktuellen Baufortschritt :                  August 2010